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An Pranger gestellt – der Amazon Dash-Button

Wieder einmal macht Amazons Dash-Button Schlagzeilen. Diesmal will die Verbraucherzentrale NRW dem ein Ende setzen. Thomas Wos berichtete vor einiger Zeit über die Problematik mit dem Dash-Button, besonders die Preise wurden erwähnt, da diese sehr unübersichtlich bleiben. Die Verbraucherzentrale NRW hat Amazon eine Abmahnung zukommen lassen, auf die Amazon nicht reagierte. Jetzt soll vor Gericht entschieden werden, wie stark der Endverbraucher informiert sein muss, bevor dieser auf den genannten Bestellknopf drückt.

Die Verbraucherschützer kämpfen dafür, dass der Kunde vor dem Kauf erfährt, was das Produkt kostet, genau dieses geschieht aber durch die Nutzung des Buttons erst im Nachhinein, wenn der Kaufvertrag geschlossen wurde. Wenn die Zahnpasta bei der vorherigen Bestellung 4 Euro gekostet hat, ist dies kein Garant dafür, dass es bei der Folgebestellung immer noch so sein wird, womöglich kostet es inzwischen 4,50 Euro. Preisschwankungen gehören zum Handel, das gleiche gilt für die Versandkosten.

Auch das Amazon sich einräumt in einigen Fällen Ersatzprodukte zu liefern, wird Gegenstand der Gerichtsverhandlung sein. Grund dafür, die Fühlmenge aber auch die Qualität könnte variieren. Das wäre automatisch einer Preiserhöhung gleichzusetzen. Die Verbraucherzentrale warnt vor diesem Botton seit dem Start in Deutschland, jetzt werden erstmal einige Fallbeispiele geschaffen.

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